Gedanken über Katzenfutter

Dass das Motto „DU BIST, WAS DU ISST“
gilt nicht nur für uns Menschen, sondern auch für unsere Fellnasen, wir sehen das schon länger bei den bei uns lebenden Katzen, sie sind wählerisch.
Wenn man heute in einen Supermarkt geht, dann sieht man, dass unser Nahrungsangebot überquillt, genauso wird der Markt der Katzennahrung zusehends unübersichtlicher. Fleisch oder Fisch? Nass- oder Trockenfutter?
Wer nach dem passenden Produkt für seinen Liebling sucht, sieht bald den Wald vor lauter Herstellern und Angeboten nicht mehr. Daher sind viele Katzenbesitzer zunehmend unsicher, was das Richtige für sein Tier ist!

  • Taurin ist eine Aminosulfonsäure und wichtig für das Nerven- und Reizleitungs­system. Es kommt ausschließlich in tierischem Gewebe vor, kann also von den Katzen nur über Fleisch aufgenommen werden. Erhalten sie davon zu wenig, drohen ernst­hafte Gesund­heits­schäden wie Herz­erkrankungen oder Hirnschäden, sowie Wachs­tums­störungen und Hirn­schäden beim Nach­wuchs.
  • Arachidonsäure ist eine mehr­fach ungesättigte Fett­säure. Katzen brauchen sie, um Gewebs­hormone zu bilden, welche bei der Fort­pflan­zung eine Rolle spielen.
  • Vitamin A ist unabdingbar für gesunde Haut und Augen. Es ist vor allem in Leber enthalten.

Die durchschnittliche Lebenserwartung unserer Hauskatze liegt heute bei ca. 15 bis 20 Jahren. Die Futterindustrie stuft daher unsere Lieblinge ab 8 Jahren als Senior ein und dementsprechend brauchen ältere Katzen mehr Nährstoffe und weniger Energie.

AB WANN DÜRFEN DIE KLEINEN FELLNASEN NORMALES FUTTER FRESSEN?
Jungtiere sind heute mittlerweile ab 4.- 6. Monaten schon geschlechtsreif und so können ab dem 4. – 6. Monat auf normales Nass- oder Trockenfutter umgestellt werden. Manche Rassen haben rassenspezifische Besonderheiten bezüglich der Geschlechtsreife – darauf muss Rücksicht genommen werden!

BEI BESTIMMTEN FUTTER STINKT DER KATZENKOT BESONDERS, WARUM?
Bei bestimmten Futtersorten wundern sich viele Katzenbesitzer über starken Kotgeruch und verbinden diesen starken Geruch mit schlechter Qualität oder der Geschmacksrichtung des Futters (Huhn, Rind etc.). Bein genauerem Hinsehen werdet ihr feststellen, dass es meist der Urin ist, der viel Ammoniak, Schwefelwasserstoffe, Merkaptan und Amine enthält und üblen Gestank verursacht. Wichtig ist auch für die Verdauung, dass das Futter so wenig Kohlenhydrate wie möglich enthält, da diese schlechter verdaut werden können und zu häufigem Ausscheiden führen, wodurch Geruch verstärkt wird. Außerdem solltet ihr darauf achten, hochwertiges Katzenstreu zu kaufen denn diese binden besser die Gerüche, stauben weniger und halten länger!
TIPP: Unsere Fellnasen sind gerade beim Umgewöhnen sehr wählerisch. Um deine Katze „auszutricksen“ mischen das neue Futter eine Zeit lang unter das gewohnte, um deine Fellnasen langsam an den neuen Geschmack und Geruch zu gewöhnen.

DÜRFEN KATZEN HUNDEFUTTER FRESSEN?
Hunde und Katzen haben unterschiedliche Bedürfnisse an ihr Futter, Katzen brauchen mehr Proteine als Hund. Im Hundefutter dagegen sind Kohlenhydrate enthalten. Wenn du dauerhaft deine Katze mit Hundefutter füttern würdest, würde sie ernsthaft krank werden. Ein fallweise gegenseitiges aus den jeweils anderen Fressnapf zu naschen, ist dagegen kein Problem!

Wie oben schon erwähnt, ist eine fleischreiche Ernährung für Katzen sehr wichtig. Unter „Fleisch und weitere tierische Nebenerzeugnisse“ deklarieren die Hersteller in ihren Produkten meist Huhn, Rind, Schwein oder Pute. Man kann davon ausgehen, dass es sich meistens dabei um Innereien von mindestens zwei Tierarten handelt, wenn der Fleischanteil des Futters bei jeweils mind. 4 % liegt! WICHTIG ist, dass Mineralstoffe explizit genannt werden! Bei der Verfütterung pflanzlicher Futtermittel sollte generell Vorsicht geboten sein, da diese bei Katzen für einen alkalischeren Urin sorgen kann, was zu Harnkristallen und Harnsteinen führen kann!
Auf alle Fälle sollte man auf längere Zeit bei der Katzennahrung dafür Sorge tragen, dass der Fleischanteil höher als 4% liegt aber muss nicht gleich 100% sein und wenn dann nur fallweise geben! Eine Maus besteht auch aus 100% Fleisch.
ACHTUNG! Leider ist das Fleischanteil und alle anderen Inhaltsstoffe bei den meisten Futterherstellern sehr klein geschrieben! Genauer schauen hilft gegen Probleme!

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