Eine Katze kommt ins Haus od. Wohnung!

Das WIE für eine harmonische Beziehung zwischen Katze und Mensch!

Katzen sind sensible Tiere mit einem eigenen Kopf, „Man sagt nicht umsonst Katzen haben Personal“  was den Umgang mit ihnen nicht immer leicht macht. Wenn du aber ein paar Tipps beachtest, steht einem harmonischen Zusammenleben nichts im Wege!

o         1. Katzen sind keine Kuscheltiere!

o         2. Sei gelassen und ruhig

o         3. Spielen!

o         4. Rückzug

o         5. Liebe geht durch den Magen

o         6. Katzen kratzen

o         7. Unsauberkeit

o         8. Kommunikation bitte!

o         9. Der Staubsauger

o         10. Besuch und Kinder

 

Die Katze zieht ein!
Wenn ihr euren neuen Mitbewohner bei euch Einzieht, dann stellt den Korb so auf das er in der Nähe des Kisterl steht! Es gibt eine unsinnige Meinung, dass die Katze zuerst in einem Raum bleiben soll! DAS IST KOMPLETT FALSCH!
Gerade das Neue lockt und ist interessant also macht diesen Fehler nicht, sondern lasst sie die ganze Wohnung erforschen. Das lenkt ab, das sie jetzt wo anders ist und so wird die Übersiedlung wesentlich einfacher!
Vergiss nie, eine Katze ist auch ein Familienmitglied und kann über 20 Jahre alt werden!

  1. Katzen sind keine Kuscheltiere!

Natürlich ist es schön, mit einer Katze zu schmusen. Optimal ist es aber, wenn deine Katze auf dich zukommt, und nicht du auf sie.

Wenn du doch mal das dringende Bedürfnis hast deine Katze zu streicheln, dann achte darauf, wie deine Katze reagiert, wenn du zum Schmusen zu ihr kommst: Was WILL sie lieber; ihre Ruhe haben, dann lass sie ihr!
Natürlich gibt es auch echte Schmuser und Kuschler unter den Katzen! Meist kommt das mit der Zeit des Zusammenlebens aber erzwingen kann und darf man es nicht!
Katzen sind Rudeltiere und auch wenn du der Diener und Dosenöffner bist, sie müssen dich erst im Rudel akzeptieren!

Viele Katzen mögen es nicht, wenn sie hochgehoben werden, weil sie dann nicht mehr die volle Kontrolle haben. Wenn es doch einmal nötig ist, dann achte darauf, dass du die Hinterpfoten mit einem Arm abstützt, damit sie nicht in der Luft baumeln.

  1. Sei gelassen und ruhig

Katzen mögen keine Hektik und keinen Krach, versuch daher immer schön gelassen zu sein, wenn du dich mit deiner Katze beschäftigst.

  1. Spielen!

Katzen spielen bekanntermaßen sehr gern, und das gemeinsame Spielen kann eine Beziehung zwischen Katze und Menschen festigen.

Spiel also regelmäßig mit deiner Katze, aber nur, wenn Sie auch Lust hat. Wenn Sie sich lieber ausruhen will, dann lass sie.

Die besten Zeiten zum Spielen mit einer Katze sind meist bei Dämmerung und Sonnenaufgang, dies sind die „Jagdzeiten“ der Katze.
Tipp: Mit einer Katzen Angel lässt sich wunderbar (gerade am Anfang) gemeinsam spielen. Auch kleine Stoffbällchen (die man in Katzenminze tauchen kann) und die man werfen kann bieten eine gute Möglichkeit. Gekauftes Spielzeug ist meist nicht immer das liebste Schachteln, Taschen Klopapierrollen aber auch zusammen geknäuelte Papierkugeln, Blätter usw.

  1. Rückzug

Katzen dösen die meiste Zeit des Tages und dazu solltest du deiner Katze am besten mehrere Rückzugsorte bieten. Respektiere diese Orte und lass deine Katze dort unbedingt in Ruhe, wenn sie sich dorthin zurückzieht. Geeignete Orte sind zum Beispiel: Kratzbäume, Kleiderschrank, offene Wäscheschublade, unter der Bettdecke oder Bett und Couch.

  1. Liebe geht durch den Magen

Du versorgst deine Katze mit Futter, allein das macht dich schon zu einer sehr wichtigen Bezugsperson! Sorge dafür das das Futter ausgewogen ist und einen hohen Fleischanteil hat! Discountfutter hat meist nur 4% oder weniger und einen sehr hohen Zuckeranteil der schädlich ist! Du musst die Tierarztrechnung bezahlen, wenn sie vom Discountfutter krank werden (also sparst du dir nichts damit)!

Zusätzlich kannst du deine Katze mit Leckerlis verwöhnen – aber nicht übertreiben, sonst schlägt das schnell auf die Hüften! Am besten, du belohnst deine Katze nach dem Spielen mit Leckerlis, dann hat sie vorher ordentlich „Sport“ getrieben.

  1. Katzen kratzen

Wenn Katzen an Möbelstücken kratzen, dann ist das natürlich ärgerlich und sorgt für schlechte Stimmung in der Beziehung von Mensch und Katze.

Du musst deiner Katze genügend „legale“ Stellen zum Kratzen anbieten, damit sie ihre Triebe hier ausleben kann z.B. großen oder mehrere Kratzbäume.  Katzen kann man auch sehr sanft erziehen, schreien und schimpfen bewirkt meist das Gegenteil!

  1. Unsauberkeit

Stell deiner Katze ausreichend Katzenklos zur Verfügung, die du auch immer sauber hältst. So wird eure Beziehung nicht durch Unsauberkeit deiner Katze belastet. Eine Faustregen sagt pro Katze ein Kisterl PLUS EINES!
Also brauchst du bei einer Katze Zwei Kisterl bei zwei Katzen drei Kisterl usw.

  1. Kommunikation bitte!

Du solltest dich öfters mal mit deiner Katze unterhalten, Katzen lieben das!

Unterhalte dich mit einer ruhigen, tiefen Stimme mit deinem Vierbeiner, du wirst sehen, wie ihr das gefällt und wie sehr das eure Beziehung zueinander festigen wird. Auch wenn du dich mit deiner Katze unterhältst wie wenn sie ein Mensch wäre, dich die Leute, wenn sie dich hören für Verrückt halten, es muss dir egal sein und du wirst dafür großzügig von ihr belohnt!

  1. Der Staubsauger

Der Großteil aller Katzen hat Angst vorm Staubsauger. Das liegt vor allem an dem Krach, dass dieses Gerät macht. Wenn du staubsaugst, dann sauge erst mal alle Räume, in denen deine Katze gerade nicht ist! Zum Schluss verfrachtest du sie dann in einen bereits gesaugten Raum, wenn du diesen letzten Raum saugen willst.

Wenn deine Katze vorm Staubsauger flüchten will, dann versperr ihr nicht den Fluchtweg.
Manche, aber eher selten, spielen sogar mit ihm wenn du herumfahrst oder lassen sich vom Staubsauger Roboter durch die Gegend fahren!

  1. Besuch und Kinder

Fremde Leute im Haus machen den meisten Katzen Angst.

Lass deine Katze sich ruhig verziehen, versuch nicht, sie deinen Gästen unbedingt zu „präsentieren“. Wenn sie wollen kommen sie von selbst!

Auch Kinder müssen die Privatsphäre einer Katze respektieren: Wenn die Katze nicht gestreichelt werden will, dann will sie eben nicht. Es ist deine Aufgabe den Kindern zu erklären das eine Katze kein Spielzeug ist! Achte darauf, dass Kinder in der Nähe deiner Katze nicht zu laut und hektisch sind und deine Katze nicht in die Enge treiben, nachrennen oder gar am Schwanz ziehen. Durch dein Einschreiten und den Kindern erklären wird auch zwischen den Kindern und der Katze ein sehr inniges Verhältnis entstehen, aber nur dann, wenn du darauf achtest! Ein Tier ist für Kinder wichtig und lehrreich und begleitet sie sehr lange in ihrem Leben!

zurück zum Ratgeber

Translate »